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… gibt es noch fast nirgendwo

In einem spannenden Interview mit dem Direktor des Hasso-Plattner-Instituts, Potsdam, berichtet die dpa über die bundesweite Umsetzung des „Digitalen Klassenzimmers“ in Deutschland. Fazit: Das Das „digitale Klassenzimmer“ gibt es noch fast nirgendwo – und das gilt wohl nicht nur für die Bundesrepublik. 

Christoph Meinel: „Mit den digitalen Lerninhalten kann viel individueller auf die besonderen Fähigkeiten eines Schülers eingegangen werden. Sehr viel Lernsoftware gibt es beispielsweise im Bereich der Mathematik. Da werden Fragen gestellt und je nach Antwort der Schüler folgen zielgerichtet die nächsten Fragen. Das kann viel individueller erfolgen, als der Lehrer das mit 30 Kindern hinbekommen kann. Man darf aber keinen Gegensatz zwischen digitalen Medien und Schulbüchern aufmachen: Man braucht beides. Wann welches Medium den besten Lernerfolg bietet – das müssen wir erst herausfinden. Man wird das feststellen, wenn die Lehrer mit beidem gleichwertig umgehen können.“